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Das Mehrgenerationenhaus braucht einen Namen


Hier eine „VerRÜCKte“ Idee:  Das Mehrgenerationenhaus soll einen Namen bekommen. Jeder der eine Namensidee hat, darf am Wettbewerb teilnehmen. Es gibt auch was zu gewinnen.  Bitte schicken Sie Ihren Namensvorschlag bis zum 31. Juli an  buergerbeteiligung@waldbronn.de.


Abschlussveranstaltung zur Bürgerbeteiligung „Mehrgenerationenhaus“ am 25.6.2020

Gemeinderat musste über viele Wünsche und Ideen entscheiden


Die Bürgerbeteiligung für das Mehrgenerationenhaus im Rück II ist quasi beendet. Vergangene Woche fand im Kurhaus die Abschlussveranstaltung statt. Projektleiterin Donata Göstemeyer von der „Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH“ und Manfred Peter von der Kolpingfamilie Busenbach präsentierten die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses, der mit Fördermittel bezuschusst wird. Im Vorfeld der Planungen fanden Workshops, Exkursionen und coronabedingt eine Fragebogenaktion statt. 

Zum Hintergrund: Das geplante Mehrgenerationenhaus soll auf rund 2600 Quadratmetern im Rück II entstehen (das vorgesehene Grundstück liegt an der Stuttgarter Straße). Angedacht sind neben einem sechsgruppigen Kindergarten auch 22-28 Wohnungen für Senioren und Familien sowie ein Mehrzweckraum. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wurden Inhalte und Wünsche erarbeitet, die dem Gemeinderat als Grundlage für die Entscheidung einer europaweiten Ausschreibung für potentielle Bauträger und Architekturbüros dienen sollen. Bereits im Oktober sollen im Gemeinderat nach einer Klausurtagung die Vergabeziele vorgestellt werden.
Die Erfahrungen aus zwei Exkursionen zu vergleichbaren Objekten in Karlsruhe und die Ergebnisse der Fragebogenaktion wurden von Donata Göstemeyer und Manfred Peter während der Abschlussveranstaltung präsentiert. Dass bei der Gestaltung des Zusammenlebens die Hausgemeinschaft eine wichtige Rolle spielt, ist eine der wesentlichen Erfahrungen, die Manfred Peter aus den Exkursionen mitgenommen hat. Ebenso, dass nicht alle Wünsche berücksichtigt werden können. Das Mehrgenerationenhaus sei leider „kein Wunschkonzert“, so Peter. Ähnlich äußerte sich Donata Göstemeyer. Es sei ein „Strauß an Wünschen und Möglichkeiten“ sowohl bei dem Auftaktworkshop als auch bei der Fragebogenaktion geäußert worden. Alles, so Göstemeyer, ließe sich aber nicht umsetzen. Nur die drängendsten Bedarfe und Bedürfnisse könnten realisiert werden. Auf fünf wesentliche Schlagworte fasste Göstemeyer die Wünsche aus den rund 50 Fragebögen zusammen: Wohnungen mit bezahlbaren Mieten, einschließlich Tiefgarage; Anbindung an den ÖPNV; flexibler Mehrzweckraum mit externer Nutzung; Energiekonzept basierend auf erneuerbaren Energien; parkähnlicher Garten mit gemeinsamer Nutzung. Alle Wünsche zu berücksichtigen, sei schlichtweg unmöglich, befindet auch Bürgermeister Franz Masino. Es sei nun für den Gemeinderat eine große Herausforderung zu schauen, was geht und was nicht. Gesetzt, so Masino, ist allein der sechsgruppige Kindergarten. Um diesen herum sind nur die drängendsten Bedarfe zu realisieren. 

> Download Dokumentation zur Abschlussveranstaltung

> Pressebericht
> Fragebogen Auswertung


Einladung zur Abschlussveranstaltung „Mehrgenerationenhaus“

Ergebnisse der Fragenbogenaktion werden vorgestellt


Die Bürgerbeteiligung für das Mehrgenerationenhaus im Rück II steht kurz vor dem Abschluss. Die Gemeindeverwaltung und das Beraterteam von der „Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH“ laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Abschlussveranstaltung ein. Diese findet am Donnerstag, 25.06. um 18 Uhr im Kurhaus statt. Hier werden die Prozessbeteiligten unter anderem die Ergebnisse der Fragebogenaktion vorstellen und natürlich auch für weitere Fragen zur Verfügung stehen.  

Zur Erinnerung: Das geplante Mehrgenerationenhaus soll auf rund 2.600 Quadratmetern im Rück II entstehen (das vorgesehene Grundstück liegt an der Stuttgarter Straße). Angedacht sind neben einem sechsgruppigen Kindergarten auch Wohnungen für Senioren und Familien. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern werden Inhalte erarbeitet, die dem Gemeinderat als Grundlage für die Entscheidung einer europaweiten Ausschreibung für potentielle Bauträger und Architekturbüros dienen sollen.
Ein erster Bürgerworkshop fand im Januar statt, ein weiterer sollte eigentlich folgen, entfiel allerdings aufgrund der aktuellen Lage. Da es aber allen Prozessbeteiligten wichtig ist, die Bürgerinnen und Bürger weiter in den Prozess mit einzubinden, ist die Idee eines kurzen Fragebogens entstanden. Damit sollte nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung Vergabeverfahren gemacht werden. Die Bürgerbeteiligung soll auch helfen, das Projekt bereits jetzt als Engagement-fördernd und identitätsstiftend zu etablieren. Nach der Präsentation des Fragebogens soll dann im Juli nach einer Klausurtagung die Ergebnisse im Gemeinderat vorgestellt werden. Der weitere Zeitablauf sieht vor, im Herbst die Vergabe des Projektes auszuschreiben, so dass im Frühjahr 2021 mit einem Zuschlag zu rechnen ist.
INFO: Für die vorgeschriebenen Hygieneabstände während der Veranstaltung wird gesorgt. Masken sind bitte mitzubringen. Auf Essensverpflegung muss leider aus coronabedingten Gründen verzichtet werden. Wir bitte um eine Anmeldung, telefonisch unter 07254 – 609 151 bzw. per Mail unter buergerbeteiligung@waldbronn.de.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und einen interessanten Gedankenaustausch!

 


Exkursion zu zwei Mehrgenerationen-Einrichtungen

„Mehrgenerationenwohnen Am Albgrün“  und „Pflege und Wohnen Alte Mälzerei“  in Karlsruhe


Eine Exkursion am 11.02.2020 bot die Möglichkeit, zwei bereits bestehende Projekte in Karlsruhe kennenzulernen. Herr Manfred Peter von der Projektgruppe zeichnete sich für die Vorbereitung und Organisation der Exkursion verantwortlich. Die ganztägige Exkursion führte zunächst zum Quartier „Am Albgrün“ und danach zur zweiten Einrichtung, dem Quartiershaus „Alte Mälzerei“. Die vorliegende Dokumentation hat zum Ziel die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungswerte aus der Exkursion allen interessierten Bürger_innen am Projekt „Mehr-generationenhaus Rück II“ zugänglich zu machen.

 

Hier erhalten Sie die gesamte Dokumentation der Exkursion als PDF:
> Download



Fragebogenaktion statt persönlicher Bürgerbeteiligung

Ihre Ideen sind uns wichtig


Die > Fragebogenaktion verläuft digital und per Post. Bis Ende Juni werden die Fragebögen ausgewertet, um dann im Juli nach einer Klausurtagung die Ergebnisse im Gemeinderat präsentieren zu können. Der weitere Zeitablauf sieht vor, im Herbst die Vergabe des Projektes auszuschreiben, so dass im Frühjahr 2021 mit einem Zuschlag zu rechnen ist.
Bitte schicken Sie uns Ihren ausgefüllten Fragebogen bis zum 25. Mai 2020 an folgende Adresse (Gemeinde Waldbronn, Marktplatz 7, 76337 Waldbronn, z.Hd. Herr Bayer) oder als Scan, Foto oder ausgefülltes PDF-Dokument an buergerbeteiligung@waldbronn.de

Falls Sie Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen des Fragebogens benötigen, steht Ihnen Herr Reiser zur Verfügung; Tel: 07243 609-280, Email: k.reiser@waldbronn.de. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung sowie auf Ihre Wünsche und Anregungen!


Visionen für unser gemeinsames Projekt sammeln

Erfolgreicher Bürgerworkshop zum Mehrgenerationenhaus am 23.1.2020


Mit einem Bürgerworkshop im Kurhaus ist das geplante Projekt für ein Mehrgenerationenhaus im Rück II gestartet. „Alle Generationen sind vertreten“, freute sich Bürgermeister Franz Masino bei der Begrüßung. Seine Befürchtung, nur ältere Menschen würden sich für das Projekt interessieren, sei unbegründet gewesen. Denn neben - zugegebenermaßen – vielen Senioren sind auch junge Eltern und Vertreter vom Jugendgemeinderat gekommen. „Jetzt können wir Visionen für unser gemeinsames Projekt sammeln“, sagte Masino und übergab die Moderation des Workshops an Sybille Hurter und Donata Göstemeyer von der Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH und einem vierköpfigen Beraterteam, die das Projekt fachlich aus Senioren- und Kindergartenperspektive begleitet. Das Projekt wird vom Land finanziell gefördert.

Bürgerworkshop Mehrgenerationenhaus Baugebiet Rück II

Doch der Reihe nach: Das geplante Mehrgenerationenhaus soll auf rund 2600 Quadratmetern im Rück II entstehen (das vorgesehene Grundstück liegt an der Stuttgarter Straße). Angedacht sind neben einem sechsgruppigen Kindergarten auch Wohnungen für Senioren und Familien. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger wird nun ein Konzept erarbeitet, an welchem sich ein potentieller Bauträger orientieren soll. Sowohl die Vertreter des Beraterteams, als auch die Projektleiterinnen sehen in einem „frühzeitigen und schlüssigen Konzept“ das A und O für das Gelingen eines Mehrgenerationenhauses. Viel Potential berge ein Mehrgenerationenhaus, so Ulrike Tiedke vom Beraterteam, aber eben auch viel Konfliktpotential: Zum Beispiel:  Wann gelten welche Ruhezeiten? Wer darf wann und wie die Begegnungsräume nutzen? Es sei sehr wichtig, alle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Alle Beteiligten sehen aber auch eine große Chance in dem Projekt. Denn: Kindergartenalltag mit Seniorenalltag zu verknüpfen birgt großes Potential. So gebe es Projekte bei denen die Senioren mit den Kindern backen, Fahrzeuge reparieren oder im Garten arbeiten. Genauso wichtig, so Tiedke, sei die Auswahl des richtigen Kindergartenträgers. Denn dieser müsse das Projekt ebenfalls zu 100 Prozent mittragen.


Anschließend konnten die Anwesenden ihre Anregungen und Ideen, aber auch ihre Einwände und Bedenken schriftlich und, wer wollte, auch mündlich vortragen, sowohl im „großen“ Kreis, als auch an Thementischen in Arbeitsgruppen. Vielen ist das rücksichtsvolle Miteinander sowie das schlüssige Konzept sehr wichtig. Ebenso die gegenseitige Unterstützung, Barrierefreiheit, aber auch der bezahlbare Wohnraum und die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel. Dass die „mittlere Generation“, also die Jugendlichen bei dem Projekt nicht vergessen werden, forderten nicht nur die Vertreter vom Jugendgemeinderat. Bedenken hinsichtlich des starken Verkehrsaufkommen, sprachlicher Barrieren, aber auch der gegenseitigen Rücksichtnahme wurden geäußert. Fragen hinsichtlich der Größe der Wohnungen und der Eigentumsverhältnisse konnten noch nicht beantwortet werden. In einem waren sich alle Beteiligten einig: Es soll ein Projekt mit guten Bedingungen für alle Generationen werden. Jetzt werden die Anregungen und Befürchtungen ausgewertet und in das Konzept mit eingearbeitet. Dieses wird nochmals auf einer Abschlussveranstaltung vorgestellt, bevor es dem Gemeinderat vorgelegt wird. Der Gemeinderat hat über die Kriterien für die auszuführende EU-weite Ausschreibung zu entscheiden, bevor das Grundstück für Investoren unter den erarbeiteten Voraussetzungen vermarktet wird.