Über unser Projekt


Grundstücksvergabe mit Bauverpflichtung KiGa, KiTa und Mehrgenerationenwohnen Rück II

Die Gemeinde Waldbronn besteht in ihrer jetzigen Zusammensetzung und mit ihrem heutigen Namen seit 1974 nachdem die drei Ortsteile Busenbach, Etzenrot mit Neurod und Reichenbach zusammengefasst wurden. Waldbronn liegt etwa 10 Kilometer südöstlich von Karlsruhe und inmitten des landschaftlich ansprechenden Albtales. Durch die optimale Anbindung an die Technologieregion Karlsruhe ist Waldbronn nicht nur eine attraktive Wohngemeinde für Nah- und Fernpendler, sondern auch attraktiver Wirtschaftsstandort für ortsansässige und internationale Unternehmen zugleich.
Die Wohlfühlgemeinde im Albtal, wie sich Waldbronn selbst bezeichnet, wächst. Menschen allen Alters und sozialen Status suchen in der Gemeinde einen Platz zum Leben. Waldbronn ist bereits ein Wohnstandort mit regionaler Bedeutung. Um diese Stellung zu sichern und zu stärken wurde 2015 beschlossen, den Bebauungsplan „Erweiterung Ortszentrum – Rück II“ aufzustellen. Dadurch soll der dringend benötigte Wohnbedarf in Waldbronn und der Region gedeckt werden. Mit dem zu erwartenden schnellen Zuzug und der großen Nachfrage nach Wohnraum in Waldbronn geht auch ein erhöhter Bedarf an Kindergarten- und Kindertagesstättenplätzen einher. Diesen Bedarf zu befriedigen ist der Zweck dieses Vergabeverfahrens.
Gegenstand des Verfahrens ist das Grundstück H, des ausgewiesenen Baugebiets Rück II im Norden Reichenbachs. Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Gemeinde Waldbronn und umfasst das Flurstück 4037 (insgesamt ein Areal von 2.599 m2). Die Fläche befindet sich im Bebauungsplangebiet „Erweiterung Ortszentrum – Rück II“ an der südöstlichen Grenze des Plangebietes, welche auf vier Seiten durch eine öffentliche Grünfläche mit angrenzendem öffentlichen Fuß- und Radweg, einen weiteren direkt angrenzenden öffentliche Fuß- und Radweg und die neu entstehende Enztalstraße begrenzt wird. Der Bebauungsplan für dieses Gebiet liegt vor und ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Die Gemeinde beabsichtigt das Grundstück in Verbindung mit einer Bauverpflichtung zu verkaufen. Dabei wird von den Bietern die Unterbreitung von Angeboten verlangt, über die im Rahmen der gewählten Verfahrensart (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) zur Verbesserung der Angebote verhandelt werden soll. Das zu konzipierende Gebäude soll nach Vorgaben der Gemeinde entstehen, Raum für ca. 120 Kinder bieten sowie bezahlbaren Wohnraum für Menschen verschiedener Alters- und Sozialgruppen schaffen. Gebäude und Grundstück sollen im Eigentum des Auftragnehmers bleiben, die Räumlichkeiten für die Betreuung der Kinder sollen preiswert und langfristig an die Gemeinde vermietet und somit zur Verfügung gestellt werden. Besonderer Wunsch der Gemeinde ist es, dass ein Austausch zwischen den Generationen im Haus sowie zwischen dem Haus und dem umliegenden Quartier von dem Auftragnehmer angeregt wird.


Alle Vergabeunterlagen der EU-weiten Ausschreibung und nähere Informationen sind frei zugänglich
•    über folgenden > Link
•    oder über die Plattform der Deutschen eVergabe (deutsche-evergabe.de) unter dem Stichwort „Rück II“

•    > Download Verfahrensleitfaden


Ihre Ideen sind uns wichtig:

Fragebogenaktion statt persönlicher Bürgerbeteiligung

Vieles kann aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr stattfinden. So auch die persönliche Bürgerbeteiligung am Mehrgenerationenhaus im Rück II. Anstatt eines weiteren Bürgerworkshops wird nun eine Fragebogenaktion durchgeführt werden.
Zur Erinnerung: Das geplante Mehrgenerationenhaus soll auf rund 2.600 Quadratmetern im Rück II entstehen (das vorgesehene Grundstück liegt an der Stuttgarter Straße). Angedacht sind neben einem sechsgruppigen Kindergarten auch Wohnungen für Senioren und Familien. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wird nun an einem Konzept gearbeitet, an welchem sich potentielle Bauträger und Architekturbüros orientieren sollen.
Ein erster Bürgerworkshop fand im Januar statt, ein weiterer sollte nun folgen, entfällt allerdings aufgrund der aktuellen Lage. Da es aber allen Prozessbeteiligten (der Gemeindeverwaltung und dem Beraterteam der „Rüdiger Kunst Kommunalkonzept GmbH“ sowie Herrn Peter, Vertreter der „Leitbildgruppe Soziales“) wichtig ist, die Bürgerinnen und Bürger weiter in den Prozess mit einzubinden, ist die Idee eines kurzen Fragebogens entstanden. Damit soll nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung Vergabeverfahren gemacht werden. Die Bürgerbeteiligung soll auch helfen, das Projekt bereits jetzt als Engagement-fördernd und identitätsstiftend zu etablieren.


Auch, wenn leider nicht alle Ideen am Ende realisierbar sein werden, sei es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit oder schlicht der räumlichen Begrenzung, muss sich der Gemeinderat für bestimmte Konzepte und Nutzungsformen entscheiden. Damit am Ende aber möglichst die Bedürfnisse und Vorstellungen, die der Gemeinde am meisten entsprechen, mit einbezogen werden können, ist Ihre Meinung so wichtig.

 

Die > Fragebogenaktion verläuft digital und per Post. Bis Ende Juni werden die Fragebögen ausgewertet, um dann im Juli nach einer Klausurtagung die Ergebnisse im Gemeinderat präsentieren zu können. Der weitere Zeitablauf sieht vor, im Herbst die Vergabe des Projektes auszuschreiben, so dass im Frühjahr 2021 mit einem Zuschlag zu rechnen ist.
Bitte schicken Sie uns Ihren ausgefüllten Fragebogen bis zum 25. Mai 2020 an folgende Adresse (Gemeinde Waldbronn, Marktplatz 7, 76337 Waldbronn, z.Hd. Herr Bayer) oder als Scan, Foto oder ausgefülltes PDF-Dokument an buergerbeteiligung@waldbronn.de


Falls Sie Fragen haben oder Hilfe beim Ausfüllen des Fragebogens benötigen, steht Ihnen Herr Reiser zur Verfügung; Tel: 07243 609-280, Email: k.reiser@waldbronn.de.
Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung sowie auf Ihre Wünsche und Anregungen!

 

> Download Fragebogen


Das Grundstück

Das Grundstück für das vorgesehene Mehrgenerationenprojekt liegt auf dem Grundstück „H“ im Baugebiet Rück II, angrenzend an die Stuttgarter Straße. Aufgrund des steigenden Bedarfs an Kinderbetreuungsplätzen wird auf diesem Grundstück eine voraussichtlich sechsgruppige Kindertagesstätte nötig sein. Die Baufläche sowie Geschosshöhe bieten darüber hinaus noch weitere Nutzungsmöglichkeiten, die sich durch mehrgenerative Formen auszeichnen soll.
Durch die Nähe zur Seniorenresidenz und zum Seniorenhaus am Rathausmarkt sind Vernetzungen von Senioren und Kindern an diesem Ort bereits prädestiniert.
Gegenüber des neues Baugebiets liegen die Festhalle, das Reichenbacher Sportstadion und Tennisplätze. Auch das Waldbronner Freibad ist fußläufig sehr gut zu erreichen, ebenso weitere Einkaufsmöglichkeiten und Spielplätze.

Grundstück Mehrgenerationenhaus Baugebiet Rück II
Baustelle Mehrgenerationenhaus Baugebiet Rück II Waldbronn